Philipp in NRW oder „Jan fängt, der Rest blankt …“

Philipp, Tina & Benji besuchten uns über die Ostertage, und bereits im Vorfeld war klar: 2 Nächte muss es auch ans Wasser gehen. Hat Philipp 2014 mehr Glück in NRW ? Er hat den weiten Weg schon einmal auf sich genommen und nach einer tollen Session blieben wir leider ohne Fisch. Umso mehr wünschte ich ihm einen massiven Brocken aus dem Baggersee. Doch auch in diesem Jahr war es Philipp und mir nicht vergönnt während unserer Session zu drillen.

Dafür zeigte uns Jan in der 1. Nacht einen Spiegler der sich die Carpodrom Fruit Punch Boilies schmecken lies. Keine 20m entfernt von seinem Futterplatz befand sich meiner, gleiche Baits, doch leider war der von Junior attraktiver. Philipp und ich freuten uns sehr für Jan. Während dem Drill musste er Geduld und Feingefühl beweisen, was ihm gut gelang.

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Am See angekommen stellten wir uns der Tatsache, das wir 1. mal wieder zu viel Tackle dabei haben und 2. ein doch längerer Weg vom Parkplatz bis zum Angelplatz vor uns liegt. So schleppten wir und unser Trolley wurde mehrfach beladen. Die einzelnen Wegstrecken haben wir nicht gezählt, im Gedächtnis blieb einzig und allein die Tatsache: Tackle minimieren !!

Unser Bait Delivery Service – Namen`s X-Jet aus dem Hause Carp Madness erleichterte uns dafür das ausbringen der Montagen. Ein Partikelmix der seid gut einer Woche auf seinen Einsatz wartete, sollte die Fängigkeit unserer Hakenköder unterstützen. So gestalteten wir unsere Spot`s mit 2 Schaufeln Partikelmix und einer Handvoll Boilies. Wie wir bei Jan gesehen haben, eine fängige Kombination. Das Ufer bot uns bereits nach dem Aufbau des Camps den ein oder anderen tierischen Besucher. Unweit unserer Spot`s konnten wir eine Gruppe von Wasserschildkröten ausmachen welche sich sonnten. Insgesamt zählte ich 4 Tiere, doch nicht alle der scheuen Schildkröten ließen ein Erinnerungsbild zu. Benji, Philipp`s Begleiter saß wie versteinert, den Blick stur gerade aus … und als wir unsere Hälse streckten, sahen wir ein freches Eichhörnchen um einen Baum toben. Absolutes „Highlight“ an unserem 1. Abend … der vermeintliche Biss auf meiner Montage die sehr nahe am Ufer lag. Ein Piep, und absolute stille. Jan nahm meine Rute sofort in die Hand, was mir ehrlich gesagt nicht gefiel. Doch er hatte die richtige Entscheidung getroffen, denn beim einholen der Montage bemerkten wir, das eine Ente sich den Köder geschnappt hat und der gute Mugga Hook direkt vorne am unteren Schnabel hing. Philipp packte sich das Federvieh mit einem gekonnten Griff und befreite die Ente welche kurz darauf flatternt und schnatternt davon flog. Die 1. Nacht bescherte Jan dann ähnliches, doch bei ihm war der einzelne Piep seiner Funkbox, ein schöner massiger Spiegelkarpfen der, wie wir auf der Matte später sahen, schon stark im Saft stand. Der Milchner verlangte von Jan beim Drill Geduld und Feingefühl, nähe des Keschers unternahm er eine Flucht und das steil abfallende Ufer vor unseren Füssen bot ihm dazu den notwendigen Platz. Jan blieb Sieger in diesem Duell und Phillip und ich freuten uns sehr für Jan, der nun seinen 1. Fang der neuen Saison ins Auge schauen konnte. So war es auch nicht schlimm für uns, das Jan der einzige blieb der während dieser Session sagen durfte: „Ich brauch Kescher !“ Weniger gut gefiel uns die Tatsache, das am Tag des abbauen`s der Himmel über uns seiner Pflicht der Bewässerung nachkam. Im Regen bauten wir dann das meiste unseres Camps ab um kurz nach der Mittagszeit zu Hause unter der Dusche zu stehen. Den letzten Schauer warteten wir dann aber doch ab und saßen in dem leeren Zelt von Jan bis der Regen nachließ. Dafür dann zu Hause Zelte, Matte, Kescher usw. alles im Garten zum trocknen nochmal aufbauen und den groben Schmutz entfernen. Eine frische Tasse Kaffee in der Hand und ein kühles Bier in Aussicht, keine Unangenehme Sache !

So wird nun unser Philipp erneut den langen Weg nach NRW antreten müssen …

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